Für die Österreichischen Lotterien haben wir Bynder an Storyblok angebunden und die Bildauslieferung über CX Omnichannel umgesetzt. Die Redaktion wählt Bilder direkt im CMS aus. Auf der Website erscheinen sie in der passenden Größe und im vorgesehenen Ausschnitt.

Vom DAM direkt auf die Website

In Bynder verwalten Unternehmen Bilder, Videos und andere Mediendateien an einem Ort. Ein solches Digital Asset Management, kurz DAM, ist die gemeinsame Quelle für Redaktion, Marketing und Gestaltung.

Ist das DAM nicht mit dem CMS verbunden, entstehen beim Veröffentlichen trotzdem Kopien. Das Bild wird aus Bynder heruntergeladen, für die Website bearbeitet und dort hochgeladen. Für die nächste Verwendung beginnt das von vorn. Nach ein paar Monaten liegt dasselbe Motiv in mehreren Systemen, mit unterschiedlichen Dateinamen und Bearbeitungsständen.

Mit der Anbindung an Storyblok fällt dieser Umweg weg. Das CMS speichert nur eine Referenz auf das Bynder-Asset, und die Bilddatei selbst kommt direkt von Bynder. In der Medienbibliothek von Storyblok muss nichts hochgeladen werden.

Die Redaktion bleibt in Storyblok

Bilder sucht und wählt die Redaktion über die vorhandene Bynder-Integration direkt in Storyblok aus. Sie muss dafür weder das CMS verlassen noch Dateien lokal zwischenspeichern.

Diese Integration war unser Ausgangspunkt. Unsere Arbeit lag darin, sie mit den konkreten Inhaltsblöcken und der Darstellung auf der Website zu verbinden. Ein großer Aufmacher braucht ein Bild in anderer Form als eine Artikelkarte oder eine kompakte Übersicht. Die Anbindung weiß, welche Vorgaben für welchen Block gelten.

Die Redaktion entscheidet also über das Motiv. Bildgrößen und Ausgabeformate muss sie nicht bei jedem Beitrag neu festlegen.

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Passende Bildvarianten mit CX Omnichannel

Bynder CX Omnichannel liefert die Bilder aus und bereitet sie auf. Mit Dynamic Asset Transformation entstehen aus einer Ausgangsdatei unterschiedliche Größen, Formate und Ausschnitte.

Für wiederkehrende Komponenten der Website haben wir Presets eingerichtet. Ein Preset legt Abmessungen, Zuschnitt und Bildqualität fest, und die Website fordert damit die passende Variante an. Bei einer Artikelvorschau, die auf jeder Übersichtsseite vorkommt, spart das am meisten Zeit.

Ändern sich die gestalterischen Vorgaben, wird das Preset angepasst. Die bestehenden Beiträge bekommen die neue Variante automatisch, ohne dass jemand Bilder neu exportiert.

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Ein gutes Desktop-Bild funktioniert nicht automatisch mobil

Ein breites Motiv lässt sich nicht beliebig beschneiden. Bei einem Porträt muss das Gesicht im Bild bleiben, bei einer Veranstaltung die entscheidende Szene. Ein Ausschnitt kann technisch passen und redaktionell trotzdem falsch sein.

Deshalb haben wir die responsive Darstellung im Frontend mit der Bildauslieferung aus Bynder verbunden. Die Website fordert je nach Ansicht die passende Variante an. Vorgaben für Zuschnitt und Fokuspunkt sorgen dafür, dass der wichtige Bildbereich erhalten bleibt.

Dasselbe Ausgangsbild funktioniert so als großer Aufmacher, als kleine Vorschau und auf dem Smartphone. Diese Unterschiede sind einmal in der Umsetzung gelöst und landen nicht bei jeder Veröffentlichung wieder bei der Redaktion.

Unterschiedliche Websites können dasselbe DAM nutzen

Eine Unternehmenswebsite, ein Kundenportal und eine Kampagnenseite müssen nicht auf demselben CMS laufen, um auf denselben Bildbestand zuzugreifen. Bynder bleibt die zentrale Medienverwaltung, und die Anbindung richtet sich nach dem jeweiligen Zielsystem.

Wo es passende Connectoren gibt, nutzen wir sie. Individuelle Komponenten und Anwendungen binden wir über Schnittstellen an. Eine Bildadresse von A nach B zu übergeben, ist dabei der kleinste Teil. Die eigentliche Arbeit liegt darin, welche Informationen die Anwendung braucht, um daraus die richtige Darstellung zu erzeugen.

Zur Anbindung gehört auch der Betrieb. Geänderte Bilder müssen übernommen werden, für ältere Varianten im Cache braucht es eine Regel, und wird ein Asset gelöscht, darf auf der Website keine Lücke entstehen. Diese Abläufe müssen zur Website und zur Medienverwaltung passen.

Für ein gemeinsames DAM muss man also keine funktionierende Website ersetzen. Meistens reicht eine gezielte Anbindung.

So arbeiten die Österreichischen Lotterien damit

Bei den Österreichischen Lotterien werden Bilder in Bynder verwaltet und Artikel in Storyblok bearbeitet. CX Omnichannel liefert die Bildvarianten aus, und das Frontend entscheidet, welche Variante in welcher Ansicht erscheint.

Für die Redaktion heißt das: Sie wählt ein Motiv und verwendet es im Beitrag. Das gilt auch dann, wenn das Bild an mehreren Stellen in unterschiedlicher Form erscheint. Bildvarianten erstellen und hochladen muss sie nicht mehr.

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